Grenzenlose Medien in Europa: Gegen Fake-News und politische Propaganda

Social-Media-Verbot für Jugendliche? Das reicht nicht aus

Grenzenlose Medien in Europa: Wie Europa gegen Fake News, Desinformation und politische Propaganda vorgehen will

Inhalte kennen heute keine Landesgrenzen mehr. Über Streamingdienste, soziale Netzwerke und digitale Plattformen verbreiten sich Nachrichten, Meinungen und Videos in Sekundenschnelle quer durch Europa. Damit wachsen nicht nur die Möglichkeiten für Information und Austausch, sondern auch die Herausforderungen durch Desinformation, politische Propaganda und gezielte Einflussnahme.

Vor diesem Hintergrund stellt sich eine zentrale Frage: Wer ist eigentlich zuständig, wenn audiovisuelle Inhalte europaweit verbreitet werden? Und nach welchem nationalen Recht werden Verstöße beurteilt?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich die internationale Fachkonferenz „Jurisdiction for European Audiovisual Services – Navigating a Changing Legal and Market Landscape“ der European Audiovisual Observatory in Brüssel. Expertinnen und Experten aus Medienaufsicht, Politik, Wissenschaft und Medienwirtschaft diskutierten die Herausforderungen einer zunehmend grenzüberschreitenden Medienwelt.

Deutlich wurde: Ein mögliches Social-Media-Verbot für Jugendliche greift zu kurz. Die eigentliche Herausforderung liegt in der Regulierung globaler Plattformen, der Bekämpfung von Desinformation und der Sicherung unabhängiger Medien in Europa. Nationale Regelungen stoßen dabei immer häufiger an ihre Grenzen.

Wer sich für die Zukunft der europäischen Medienordnung interessiert, findet die Konferenz als Aufzeichnung auf dem YouTube-Kanal der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle.

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